Offener Zugang - Open Access, Open Educational Resources und Urheberrecht

Katja Mruck, Günter Mey, Peter Purgathofer, Sandra Schön, Nicolas Apostolopoulos

Abstract


Für Forschende und Lehrende hat das Internet weitreichende Auswirkungen auf die Recherche von Materialien und Texten, das Publikationsverhalten sowie auf die Nutzung und den Austausch von Lehr- und Lernressourcen. Vorhandene, tradierte Urheberrechtsregelungen werden durch neuartige Lizenzmodelle modifiziert oder ersetzt. Die Forderungen nach „Open Access“ und „Open Educational Ressources“, die sich in zahlreichen Initiativen, Projekten und Aktivitäten niederschlagen, sind wichtig zur Gestaltung eines liberalen, offenen Zugangs zu Forschungs- und Bildungsmaterialien. In diesem Beitrag wird zunächst die Open-Access-Bewegung vorgestellt, deren Forderung nach freiem Zugang zu öffentlich geförderten Forschungsergebnissen inzwischen als forschungspolitisch etabliert betrachtet werden kann. Parallel zu dieser Bewegung, aber wohl durch sie beeinflusst, bilden sich in den letzten zehn Jahren Projekte und Initiativen, die frei verwendbare Bildungsressourcen fordern und unterstützen. Allein dass man etwas passendes im Internet entdeckt, beispielsweise einen Zeitungsartikel oder ein Foto, erlaubt nämlich keineswegs dessen Verwendung im Schulunterricht, der Hochschullehre oder in einem Weiterbildungsseminar.

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Schlagworte


vertiefung; werkzeugmethode; openaccess

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