Entwicklung von Videokonferenzen

Seit der Verbreitung des Telefons gab es immer wieder die Vision und den Wunsch, das Gegenüber nicht nur zu hören, sondern auch zu sehen. Bereits in der 30er Jahren des letzten Jahrhunderts gab es mit der Einführung der Fernsehsprechzelle erste Versuche, Bild- und Tonübertragungen vorzunehmen, die dann in den späten 1960er Jahren mit der Einführung des Picturephones fortgeführt wurden – wirklich erfolgreich waren beide Ansätze nicht. Erst mit der Verbreitung des Internets Ende der 1990er Jahre erlebt die Videokonferenz einen neuen Aufschwung – insbesondere seitdem die Übertragung von Bild und Ton auch über die Web-Standards möglich geworden ist und ausreichend Bandbreiten zur Verfügung stehen (Flessner, 2000).
„Eine Videokonferenz ist eine Besprechung mehrerer Personen an unterschiedlichen Orten, die per Videokamera oder Webcam und Datenleitungen mit hoher Bandbreite, beispielsweise über das Internet, übertragen wird, wobei sich alle Teilnehmenden über Monitor sowie Sprachein- und -ausgabegeräte sehen und hören können.“ (Definition von „Videokonferenz“ im Glossar von e-teaching.org)