Ausblick

Der Einsatz von Lerntechnologien in Verbindung mit Social Media wird zunehmend zur Selbstverständlichkeit. Die verschiedenen Lernmedien erlauben eine breite Palette von zielgruppenspezifischen Lösungen. Da viele dieser Technologien – im Gegensatz zum klassischen CBT, WBT oder zur Lernplattform – auch Teil des Projekt- und Arbeitsalltags von Mitarbeitenden sind, gehen Lern- und Arbeitsprozesse fließend ineinander über. Weiterbildung, Kommunikation und Wissensmanagement verschmelzen. Fragen der Medienkompetenz und der Selbstlernkompetenz rücken stärker in den Vordergrund. Bildungsexpertinnen und -experten werden zu einer Lernprozessbegleitung, die sich weniger auf die Erstellung und Vermittlung von Fachinhalten als vielmehr auf die Entwicklung optimaler Lernumgebungen konzentrieren. Lernende werden selbst zu Produzentinnen und Produzenten neuer Wissensquellen. Offen bleiben Fragen der Nachhaltigkeit und Erfolgsmessung sowie etwaiger (Technologie-)Risiken dieser Entwicklung. Weiterbildungsverantwortliche werden sich verstärkt mit Fragen nach dem Return on Investment (ROI) des technologiegestützten Lernens im Unternehmen und nach dem Beitrag zur Erhöhung des Unternehmenswerts konfrontiert sehen.
Ein Unternehmen überlegt, das Lernen zunehmend in den Arbeitsprozess zu verlagern. Formulieren Sie drei Argumente, die dafür, und drei Argumente, die dagegen sprechen.  
Wodurch unterscheidet sich der Einsatz von Lernmedien in formellen und in informellen Lernprozessen? Wie kann formelles und informelles Lernen mit Hilfe innovativer Lerntechnologien optimal verknüpft werden?