Formales Lernen

Die Mehrheit der medizinischen Hochschulen bieten ihren Studierenden, Dozentinnen und Dozenten Lernplattformen an, durch die begleitende Unterrichtsmaterialien und ‚E-Learning-Module’ verteilt werden. Die traditionellen ‚E-Learning-Techniken’ wie ‚Web Based Training’ (WBT) und ‚Computer Based Training’ (CBT) werden in ‚Blended-Learning Angeboten’-Angeboten eingesetzt, um Grundlagen zu vermitteln und die so erworbenen Kenntnisse dann in praktischen Kursen anhand echter Patientinnen und Patienten zu vertiefen (Woltering et al., 2009). Rapid-Learning-Techniken wie Podcasts oder Vorlesungsaufzeichnungen werden als Ergänzung, zum Teil aber auch als Ersatz von klassischen Lehrformaten eingesetzt. In hochschulübergreifenden Angeboten oder in der Fortbildung werden zusätzlich Veranstaltungen in sogenannten virtuellen Klassenräumen angeboten.
Fallbasiertes E-Learning mit dem Schwerpunkt auf virtuellen Patientinnen und Patienten wird in der Medizin etabliert, um das konstruktive Erlernen der Diagnostik zu verbessern.
Was versteht man unter virtuellen Patientinnen und Patienten? Welche Vorteile bringt der Einsatz virtueller Patientinnen und Patienten? Welche elektronischen Lehr- und Lernmedien stehen in der fallbasierten Lehre zur Verfügung?